Wettbewerb Bahnhofstraße Flensburg

ein 1.Preis: Wettbewerb Wohn- und Ärztehaus Bahnhofstraße Flensburg

Zwischen Flensburger Bahnhof und Innenstadt gibt es eine derzeit unkenntliche und unattraktive Verbindungsachse für den nach Flensburg kommenden Besucher. Diese Situation stellt eine unzufrieden stellende Situation im Gesamtplan von Flensburg dar  – es fehlt ein Stück Stadt. Kerngedanke des Wettbewerbsentwurfs ist es, ein Stück Flensburg zu schaffen, das die städtebauliche Gliederung, seine urbane Atmosphäre und eine für Flensburg typische Hinterhofstruktur widerspiegelt.

Der Entwurf bildet sowohl den fehlenden Blockrand an der Bahnhofstraße als auch eine untergeordnete Hofbebauung in ruhiger, grüner Lage inmitten der Stadt. Die Planung wird damit Auslöser für eine weitere Entwicklung im Bahnhofsumfeld. 

Der Entwurf transformiert die herrschenden Themen der Umgebung in eine neue Architektur und stärkt die bisher nur schwach ablesbare Gestaltungssprache des Bahnhofsumfeldes. Als neuer Baustein bildet er die Basis für das Entstehen eines Verbundenheitsgefühls im Quartier. Als Material dient Verblendmauerwerk, das wie seine Nachbarn in unterschiedlichen Rottönen nuanciert, und so zu einer Gesamtkomposition beiträgt. Die Nachhaltigkeit des Materials unterstreicht zudem die Wertigkeit und Langlebigkeit der Gebäude und hebt den Bezug zur Achse zwischen Bahnhof und Dt. Haus hervor.

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