2.Preis: Ideenwettbewerb für 4 Sonderbauten auf der Promenade
Im Zuge der ersten Wettbewerbsentscheidung im Dezember 2015 wurde keine städtebauliche Leitidee definiert, sondern auf eine solitäre "Highlight-Architektur" gesetzt. Das sog. "Stelzen-haus" wurde als erster Baustein ausgewählt. Mit diesem Nachbarn gilt es nun umzugehen.
In diesem Beitrag steht die Reihe der Gebäude im Fokus des Entwurfes, weniger das einzelne Haus. Dem Wunsch des Bauherren nach einer "besonderen" Architektur wird dennoch Rechnung getragen, jedoch ohne eine Art Bauausstellung aus unterschiedlichen "Highlights" zu entwickeln. Jedes Gebäude spricht für sich - aber gemeinsam entwickeln sie einen starken Ort.
Die Promenadenvillen mit ihrer hellen Holzfassaden stellen als serielle, ruhige Baukörper den Hintergrund für die Sonderbauten dar.
Die Sonderbauten bilden davor eine lose Kette individueller Gebäude, die Teil einer starken "Familie" sind. Sie bedienen sich aus einem gemeinsamen Material-, Farb- und Formenkanon, bleiben aber eigene Persönlichkeiten.
Der Gestaltungskanon orientiert sich am bereits vorhandenen Startpunkt im Norden, dem sog. "Stelzenhaus" - dieses gibt die Melodie vor, dem die anderen Sonderbauten improvisierend folgen. So wird auch das zunächst sehr besondere Stelzenhaus zu einem Teil der Familie.