Wettbewerb Gewerbeschule Ravensberg Kiel

2.Preis: Teilnahmewettbewerb

Der Denkmalgeschützte Altbau soll nicht von der Gebäudemasse des neu zu schaffenden Baukörpers beeinträchtigt werden. Der Altbau soll als Kopfbau des Schulkomplexes ablesbar bleiben. Durch das Zurücksetzen des Neubaus hinter die bestehende Platanenbaumreihe bleibt der Altbau (Kopfbau) im Vordergrund. Die Staffelung der Baukörper zum Westring lässt die Baumasse kleiner wirken.

Der Neubau gliedert sich zum Westring in drei Bauteile. Es entstehen drei Giebelfassaden, die hinter die vorhandene Platanenbaureihe rücken. Somit entsteht zum Westring eine feingliederige, leichte Gebäudestruktur, dessen Baumasse sich dem Altbau anpasst. Das Zurücksetzen des Neubaus hinter die Platanenbaureihe bewirkt in der städtebaulichen Betrachtung, dass die große Baumasse des Neubaus den alten Schulbau nicht dominiert, sondern ein ausgewogenes Maß an Zurückhaltung und eigener Präsenz findet. Zum Osten ist der Baukörper als ein durchgehender Riegel konzipiert, der sich durch das Treppenhaus in der Mitte in zwei Flächen teilt. Diese Teilung wird durch die mit einem Höhenunterschied von ca. 3 m vorhandene Topographie unterstrichen.

Der historische Wasserturm auf dem Erdplateau steht dieser Fassade als Pendent gegenüber. Die 3-geschossige Fassade mit ihrem Glassockel bilden mit dem Wasserturm den Rahmen für einen ruhigen Außenraum, der vom Westring abgeschottet zum Verweilen einlädt.

Zurück zum Projektverzeichnis