Wettbewerb: NEYCKEN JANISLAWSKI ARCHITEKTEN Part mbB, Aachen
Die Platzierung des neuen Baukörpers erfolgt eingeschoßig entlang der Lornsenstraße und mit der Ausrichtung zum Marktplatz. Von wo aus das Erlebnis Sport sowie andere Veranstaltungen erlebbar sind. Durch die Orientierung des Haupteinganges zum Markplatz wird die Atmosphäre dessen aufgewertet und die Sportpräsenz im Stadtraum gestärkt.
Durch die Abstufung der Baukörper auf der Tondern- und Lornsenstraße wird auf die Rücksicht der Nachbarbebauung genommen. Die Höhenstaffelung sowie das Aufgreifen der traditionellen Baustoffe des Umfelds bewirkt eine Verbindung mit der Umgebung und eine angemessene Ausbildung des Straßenprofils.
Der Entwurf greift die Flucht der Bebauung der Tondernstraße auf und weitet den Straßenraum auf. Durch die Längsausrichtung der neuen Sporthalle entlang der Lornsenstraße entsteht zwischen den beiden Bauwerken: Sporthalle und Hallenbad ein großzügiger Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität für das Schul- und Sportwesen. Hier können Außenfitness sowie Spielgeräte aufgestellt werden. Der bestehender, großer Ahornbaum bleibt erhalten und bildet die Mitte der Freianlage.
Die Funktionen und des Gebäudes werden klar gegliedert.
Die Orientierung im Gebäude ist für Besucher sowie Sportler übersichtlich und einfach organisiert. Die Erschließung erfolgt über das Foyer, dass dem Marktplatz durch eine verglaste Fassade zugewandt ist. Die Erschließung ist ebenerdig und somit barrierefrei. Durch die ebenerdige Anordnung ist für den paralympischen Sport eine optimale und wirtschaftliche Nutzung gewährleistet.